Rundgang durch die Ausstellung „ÜBERSEeHEN. Auf (post)kolonialer
Spurensuche in Duisburg“
Führung mit Kuratorin Christa Frins
Nach einer kurzen Pause öffnet das Zentrum für Erinnerungskultur im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg am 15. März 2026 erneut die Türen zur Sonderausstellung „ÜBERSEeHEN – Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“. Die Ausstellung ist bis zum 3. Januar 2027 zu sehen. Sie widmet sich den oft übersehenen oder verdrängten Spuren der deutschen Kolonialgeschichte und deren Auswirkungen auf das heutige Duisburg.
Spuren der Vergangenheit im Hier und Jetzt
Die deutsche Kolonialgeschichte ist auch in Duisburg präsent – etwa in historischen Handelsbeziehungen, Straßennamen oder in den bis heute spürbaren Folgen von Rassismus und Diskriminierung. Die Ausstellung macht diese Verbindungen sichtbar und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit der eigenen Stadtgeschichte auseinanderzusetzen.
Pädagogisches Angebot: Lernen, Hinterfragen, Handeln
Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf dem pädagogischen Begleitprogramm. Für Schulklassen und interessierte Gruppen wird ein vierstündiger, partizipativer Workshop angeboten, der die koloniale Vergangenheit Duisburgs und deren aktuelle Auswirkungen thematisiert. Die Teilnehmenden lernen, historische Spuren im Stadtbild zu erkennen, setzen sich mit den Kontinuitäten von Rassismus auseinander und diskutieren, wie Protest und zivilgesellschaftliches Engagement zu einer solidarischen Stadtgesellschaft beitragen können. Anfragen können über die Homepage www.erinnerungskultur-duisburg.de oder direkt an zfe@stadt-duisburg.de gestellt werden.







